Mobile Atemschutzübungsstrecke stärkt THW-Einsatzfähigkeit

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Zum Abschluss seines 75. Jubiläumsjahres erhält das Technische Hilfswerk (THW) eine bedeutende Unterstützung: Gemeinsam mit der Stiftung THW hat Siemens Caring Hands e.V. die erste mobile Atemschutzübungsstrecke (MOBAS) an die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk übergeben. Die neue mobile Anlage ermöglicht es dem THW, seine ehrenamtlichen Einsatzkräfte künftig ortsnah und flexibel auszubilden.

Ortsnahe Ausbildung für rund 150 Ortsverbände

Bisher musste eine große Zahl ehrenamtlicher THW‑Kräfte für die vorgeschriebene jährliche Belastungsübung weite Wege zurücklegen oder auf Übungsanlagen der Feuerwehren ausweichen.

© Björn Greiff

Mit der neuen mobilen Atemschutzübungsstrecke schafft das THW jetzt Abhilfe:

Die mobile Einheit wird zunächst im Modellraum Norddeutschland eingesetzt und ermöglicht dort rund 150 Ortsverbänden ein effizientes, ortsnahes Training. Die Erkenntnisse aus dem Pilotbetrieb sollen anschließend in einen bundesweiten Rollout einfließen.

Wir sind dankbar für diese wichtige Unterstützung beim Ausbau der Kapazitäten in der Atemschutzausbildung für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte“, betont Dierk Hansen, Vizepräsident des THW. „Das Arbeiten unter Atemschutz ist eine elementare Kompetenz – für Gefahrguteinsätze, Brandunterstützungen und den Zivilschutz gleichermaßen.“

 

Moderne Technik für realitätsnahes Training

Die mobile Übungsanlage befindet sich in einem Sattelauflieger. Sie basiert auf Konzepten verschiedener Berufsfeuerwehren, die für die Anforderungen des THW weiterentwickelt wurden:

© Björn Greiff

Leitstand zur Trainingsüberwachung

Konditionsbereich mit Fahrradergometer, Laufband, Endlosleiter und Schlaggerät

28 Meter Orientierungsstrecke auf zwei Ebenen

Hinderniselemente, Nebeltechnik, Lichteffekte und Beschallung

Klimatisierung für realitätsnahe Temperaturbedingungen

Wärmebildkameras zur Trainingsanalyse und Sicherheit

Mit dieser Ausstattung können Einsatzkräfte realistische Belastungs- und Orientierungsübungen absolvieren – unter sicheren, kontrollierten Bedingungen.

 

Ein wichtiges Signal für Zivilschutz und Ehrenamt

© Björn Greiff

Katastrophenhilfe erfordert spezifisches Wissen und besondere Fähigkeiten. Beides muss regelmäßig trainiert werden“, sagt Stephan Frucht, Vorstandsmitglied von Siemens Caring Hands e.V., bei der Übergabe in Hamburg. „Mit dieser mobilen Atemschutzübungsstrecke leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die hohen Standards des THW zu sichern und die Einsatzfähigkeit weiter zu stärken.“

Auch die Stiftung THW unterstreicht die Bedeutung der neuen Infrastruktur: „Die mobile Atemschutzübungsstrecke ist ein innovativer und ressourcenschonender Baustein für das THW der Zukunft“, so Albrecht Broemme, Vorstandsvorsitzender der Stiftung THW. „Sie entlastet unsere Ehrenamtlichen erheblich und erleichtert Arbeits- und Prüfabläufe.“

 

© Björn Greiff

Gemeinsam für den Bevölkerungsschutz

Mit der gemeinsamen Spende von Siemens Caring Hands und der Stiftung THW wird ein deutliches Zeichen für die Förderung des Ehrenamts und die Stärkung des Bevölkerungsschutzes gesetzt. Durch die neue mobile Anlage kann das THW künftig noch mehr Einsatzkräfte qualifizieren – schnell, flexibel und praxisnah.

Siemens Caring Hands freut sich, mit diesem Engagement einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherheit und Resilienz der Gesellschaft leisten zu können.

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